Zeltlager Tag 7 – Die Luft ist raus

Zeltlager Tag 7 – Die Luft ist raus

Letzter Tag! Man merkt so langsam die Strapazen des Zeltlagers. Alles lag nur noch rum, schonte Körper und Geist. Teilweise überwog auch die Vorfreude auf zu Hause.

Kaum einer war noch zu sportlichen Aktivitäten zu motivieren, aber ab und an fand sich trotzdem noch ein Grüppchen. Es wurde viel gebastelt, viel Soduku gespielt und einfach nur gequatscht.
Auch wurde mit den ersten Abbaumaßnahmen begonnen und das Gatower Zeltlagergebiet merklich verkleinert. Und dann kam es doch: das Gewitter! Das erste des Zeltlagers, leider pünktlich zur Abbauphase. Und leider wurden wir etwas in Mitleidenschaft gezogen. Hinter uns entstand ein kleiner Fluss, der merklich unsere Zelte bedrohte zu überfluten. Aber durch gekonnten Einsatz unserer Jugendlichen wurde schlimmeres verhindert.
Nun heißt es am letzten Tag: anpacken, abbauen und auf nach Berlin!

Zeltlager Tag 6 – Wo kommt nochmal die Milch her?

Zeltlager Tag 6 – Wo kommt nochmal die Milch her?

Am 6. Tag durften wir nochmal in die Wettkämpfe eingreifen. Menschenkicker und „Spiele ohne Grenzen“ standen wieder auf dem Programm.

Leider konnten wir uns in keiner Sportart für die Endrunde qualifizieren, so dass das Sportprogramm für uns am Tag 6 ein Ende fand. Dennoch wurde fleißig weiter gebolzt und die Betreuer über den Fußballplatz in einem fairer 5 gegen 10 gescheucht.
Nach dem Mittagessen packten wir spontan unsere 7 Sachen und klärten die über mehrere Tage gewachsene frage: wo kommt eigentlich die Milch her? Es gibt hier doch so viel und auch noch in so vielen Farben und Geschmacksrichtungen.
Also führen wir nach Dornsode und schauten uns einen Milchbetrieb an, der auf dem neusten Stand der Technik mit automatischen Melkrobotern war. Die Kinder konnten all ihre Fragen zum Thema Milch und Kühe stellen und die ganz mutig auch mal eine Kuh anfassen, sofern man es schaffte den Respekt vor den Tieren zu überwinden.
Danach schauten wir uns noch die örtliche Feuerwehr an und mussten feststellen, dass Feuerwehr auch mit viel weniger Luxus, Ausstattung und Gerätschaften funktionieren kann.
Mit dem üblichen Abendbrot endete dann ein sehr spannender Tag.

Zeltlager Tag 5 – Ein Zeichen für Toleranz

Zeltlager Tag 5 – Ein Zeichen für Toleranz

Der 5. Tag war ein ruhiger. Angefangen haben wir wieder mit etwas Sport bei den Wettkämpfen: XXL-Menschenkicker und „Spiele ohne Grenzen“ standen auf dem Programm.

Den Nachmittag hatten wir frei. Man merkt das so langsam die Kräfte etwas schwinden. So war Sport nicht mehr die beliebteste Aktivität, sondern eher ruhige Aktivitäten wie basteln und Gesellschaftsspiele.
Leider mussten wir genn abend auch den ersten Regenschauer über uns ziehen lassen. Leider geschah dies pünktlich zur Aktion #Aufleuchten, einem Projekt gegen Rassismus und für Toleranz und Demokratie. Hierbei formten die Jugendlichen den Schriftzug „WIR“ und leuchteten dabei mit ihren Taschenlampen in den Himmel.
Ansonsten machen sich auch so langsam die üblichen Zeltlagerkrankheiten breit, wie Halsschmerzen, Husten und Schnupfen, bedingt durch die morgendliche Kälte. Aber bis dato lässt sich niemand unterkriegen und wir waren auch drauf vorbereitet.

Zeltlager Tag 4 – Stadtkinder brauchen die Stadt

Zeltlager Tag 4 – Stadtkinder brauchen die Stadt

Gestern nutzten wir den Tag um dem Lager mal zu entfliehen und fuhren für einen Tag nach Bremerhaven.

Im Auswandererhaus, einem Interaktiven Museum in dem man alles anfassen, anhören und ausprobieren kann, informierten wir uns über die deutsche Aus- & Einwanderungsgeschichte. Es war interessant anhand von Ausstellungsstücken und neuen Medien den Weg der Auswanderer nach zu vollziehen & einen Eindruck von den Beschwernissen quasi hautnah zu erleben.
Danach ging es noch auf eine kleine Rundtour durch die Hafenbecken von Bremerhaven, gefolgt von etwas Zeit zur freien Verfügung, die unterschiedlich genutzt wurde. Manch einer füllte seinen Süßigkeitenvorrat wieder auf, andere nutzten die Zeit für ein Mittagessen und einen kleinen Spaziergang.
Auf dem Rückweg machten wir noch eine Runde durch den Überseehafen, in dem uns ein engagierter Mitarbeiter der Fahrbereitschaft netterweise noch bei ein paar Zwischenstopps etwas über den Hafen und die Abläufe erzählte.

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